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… und der Sommer kann kommen!

Aufstellbecken oval

Sicherheitshinweis Stahlmantel

Achtung: Vor dem Auspacken der Stahlwand lesen Sie bitte den Gefahrenaufkleber am Stahlblech und eachten Sie die Hinweise im Kapitel Aufbau des Schwimmbeckens.

Standort

Der ideale Standort ist sonnig und windgeschützt.

Der richtige Untergrund

Der Boden unter dem Schwimmbecken sollte ein so genannter gewachsener Boden sein. Er darf nicht aufgeschüttet sein. Ein aufgeschütteter Boden muss so verdichtet werden, dass er die erforderliche Schwimmbeckenbelastung von 1200 kp/m2 bei einer Beckentiefe von 1,20 m oder 1500 kp/m2 bei 1,50 m aufnehmen kann.

Der für das Schwimmbecken notwendige Aushub muss entsprechend der Maß-Zeichnung zuzüglich einem Arbeitsraum von rundum etwa 50 cm ausgeführt werden. Der Aushub muss also in der Länge und in der Breite um je 1 m größer als die Länge und Breite des fertigen Schwimmbeckens sein.

Zum Schutz der PVC-Beckeninnenhülle ist eine Bodenschutzplane zu verwenden, da frischer Beton (wie auch Asphalt und Styropor) PVCunverträglich ist.

Temperatur und Wind

Die Folieninnenhülle des Schwimmbeckens ist aus Weich-PVC (thermoplastischer Kunststoff) hergestellt. Dieses Material bringt es mit sich, dass bei Außentemperaturen zwischen 15°C und 25°C die besten Bedingungen zum
Aufstellen des Beckens gegeben sind.

Hinweis:

    o zu niedrige Temperatur – Folie hart und elastisch, dadurch Folie zu klein
    o zu hohe Temperatur – Folie weich und elastisch, dadurch Folie zu groß

Beim Einhängen der Innenhülle sollten Sie darauf achten, dass durch pralle Sonneneinstrahlung ein zu starkes Ausdehnen der Beckeninnenhülle verursacht werden kann. Bei stärkerem Wind können Sie das Schwimmbecken nicht aufstellen, da der Stahlmantel vom Wind leicht umgebogen werden kann. Dies führt zu Beschädigungen.

Aufbau oder Einbau des Schwimmbeckens

Sie können Ihr Schwimmbecken wie folgt einbauen:

o zu 2/3 in die Erde

o ganz in die Erde

Aufstellen des Beckens auf einer Hanglage

Wie bereits erwähnt, darf das Schwimmbecken nicht auf einem aufgeschütteten Boden, der nicht vorher entsprechend verdichtet wurde, aufgebaut werden. Die Aufstellfläche für das ganze Schwimmbecken muss also daher im Bereich des gewachsenen Bodens der Hanglage sein. Der Hang muss zum Becken hin mit einer kleinen Mauer oder einer entsprechenden Böschung abgefangen werden. Keinesfalls darf sich der Hang auf die Beckenwandung stützen.

Erforderliche Baumaßnahmen

Für das Ovalformbecken ist bauseitig die Baugrube auszuheben, die armierte Bodenplatte sowie die beiden Stützmauern zu erstellen. Bitte informieren Sie sich bei einem Baufachmann.

Nach dem Aufbau des Beckens sind die Beckenrundungen fachgerecht mit Magerbeton zu hinterfüllen. Das zu hinterfüllende Material darf weder gerüttelt noch gestampft werden, da sonst der Stahlmantel beschädigt wird (er beult nach innen aus). Das Schwimmbecken darf keinesfalls mit Sand, Split oder anderem rieselfähigem Material hinterfüllt werden. Alternativ zu einer Hinterfüllung ist auch die Weiterführung der Stützmauer möglich.

(1) Erdreich, (2) Bodenplatte (armiert), (3) Stützmauer (armiert), (4) Bodenschiene, (5) Stahlmantel, (6) Steckprofil, (7) Beckeninnenhülle, (8) Handlauf, (9) Isolierung, (10) Magerbeton

Aushub

Zeichnen Sie die Umrisse Ihres Schwimmbeckens mit Hilfe eines Schnurzirkels auf dem Boden auf. Die erforderlichen Maße entnehmen Sie bitte der Maß-Tabelle (Seite 5). Für einen ausreichenden Arbeitsraum von rundum etwa 0,5 m muss der Aushub in der Länge und in der Breite um je 1 m größer als das Becken sein.

Bodenplatte

Die armierte Bodenplatte (2) sollte eine Stärke von12-15 cm haben und muss vollkommen waagrecht und glatt sein.

Stützwände

Die beiden geraden Wände des Schwimmbeckens werden durch eine Stützmauer gebildet.

Die Stützmauern werden auf die armierte Betonbodenplatte aufgemauert und mit Armiereisen mit der Bodenplatte verbunden. Es empfiehlt sich die Verwendung von Hohlblocksteinen mit 24 cm. Die einzelnen
Mauerschichten müssen selbstverständlich versetzt aufgemauert und ebenfalls mit Baustahl armiert werden. Die Hohlblocksteine werden dann mit Magerbeton verfüllt.

Die Stützmauer sollte bis zur Blechhöhe hochgezogen werden.

Befestigung des Stahlmantels

Für eine bessere Optik des Beckens empfehlen wir die Befestigung des Stahlmantels (5) an der Stützmauer (3). Hierfür kann der Befestigungswinkel (11) verwendet werden, der in die oberste Fuge der Stützmauer eingemörtelt wird.

Aufbau des Schwimmbeckens

Zum Aufbau eines Schwimmbeckens sind mindestens 2 Personen erforderlich.

Die Blechkanten des Stahlblechmantels sind sehr scharf. Der aufgerollte Stahlblechmantel steht unter Vorspannung. Während des gesamten Auspack- und Aufstellvorganges stets Schutzhandschuhe tragen.

Warnung! Verletzungsgefahr!

Während des Aufschneidens der um die Stahlblechrolle gewickelten Spannbänder muss eine zweite Person unbedingt das obere Ende der Stahlblechrolle mit beiden Schutzhandschuh tragenden Händen zusammenhalten. Beim Aufschneiden der Spannbänder der aufgestellten Stahlblechrolle von unten nach oben vorgehen,
d. h. das dem Erdboden nähere Spannband zuerst aufschneiden. Andernfalls könnte sich die Vorspannung unkontrolliert und einseitig nach oben entladen und die Stahlblechrolle könnte sich unkontrolliert selbst abwickeln.

Gefahr von Schnittverletzungen!

Aufzeichnen des Beckengrundrisses

Nachdem die Bodenplatte mit Stützmauern errichtet sind, zeichnen Sie die Umrisse Ihres Schwimmbeckens mit Hilfe eines Schnurzirkels auf der Bodenplatte auf.

Auf stellen der Beckenwand

Legen Sie in die Mitte Ihrer Bodenschiene ein starkes Brett und stellen Sie den zusammengerollten Blechmantel (gemäß Bild) darauf.

Achtung:

Die vorgestanzten Ausschnitte für Skimmer und Einlaufdüse müssen oben sein!

Rollen Sie nun die Stahlwand langsam auf und setzen Sie den freiwerdenden aufgewickelten Stahlmantel entsprechend in die Bodenschiene ein.

Unbedingt Handschuhe tragen!

Bitte beachten Sie, dass die weißbeschichtete Seite der Beckenwand nach außen zeigt (nicht bei Metal-tec).

Hinweis: Damit der Blechmantel während des Aufstellens provisorisch gehalten wird, stecken Sie einige Segmente des Handlaufs auf. Ist der Blechmantel aufgestellt und in die Bodenschiene eingeführt, sind eventuelle Längendifferenzen zwischen Bodenschiene und Stahlmantel an der Bodenschiene auszugleichen.

Wichtig:

Der Skimmerausschnitt muss an der richtigen Stelle platziert sein. (siehe optimales Wasserführungssystem – Längsdurchströmung oder Kreisströmung). Sprechen Sie vorher mit Ihrem Schwimmbadfachmann.

Ausschnitte:

Für die Öffnungen von Einbauskimmer und Düse vorgestanzte Öffnung ausbrechen. Kanten
nachfeilen und sorgfältig entgraten. Bei dem Skimmer die Doppeldichtung verwenden. Wenn nicht vorhanden, die Schnittkanten mit Korrosionsschutzmittel behandeln.

Hinweis:

Werden die vorgestanzten Öffnungen nicht benötigt, beiliegende Folie aufkleben.

Verbinden der Stahlmantelenden mit dem Steckprofil

Nachdem der gesamte Stahlmantel (5) in die Bodenschiene eingeführt wurde, erfolgt das Verbinden der beiden Stahlmantelenden mit Hilfe des Steckprofils (6) (siehe Zeichnung).

Bitte achten Sie darauf, dass der Falz am Blechmantel richtig im Steckprofil sitzt. Das Steckprofil (6) muss sich gleitend über den Falz schieben lassen. Eventuelles leichtes Hin- und Herbewegen der Stahlmantelenden verbessert die Gängigkeit.

Das Steckprofil (6) darf keinesfalls falsch aufgesteckt oder mit Gewalt aufgeschlagen werden. Dies führt zu Beschädigung der Wand und mindert die Standsicherheit des Schwimmbeckens.

Einhängen der Folieninnenhülle

Steigen Sie mit Hilfe einer Leiter (Gummistiefel anziehen oder barfuß) in das Becken und legen Sie die Folieninnenhülle auf die Mitte des Schwimmbeckenbodens.

Beginnen Sie nun die Folie von der Mitte nach außen so auszubreiten, dass die Schweißnaht, die den Boden mit den Seiten verbindet, einen gleichmäßigen Abstand zur Boden/Wandecke hat.

Hinweis:

Die Innenhülle ist mit Untermaß gefertigt, d. h. sie ist etwas kleiner als das Blech. Nur so ist es möglich, Falten zu verhindern, ganz vermeiden kann man sie aber nicht. Dies stellt jedoch keine Qualitätsminderung dar und hat keine Auswirkung auf die Lebensdauer der Folie. Dieses Untermaß macht es erforderlich, dass die
Biese beim Einhängen gezogen (gedehnt) werden muss. Bei kaltem Wetter mehr, bei warmen Wetter weniger.

Einhängen mit Keilbiese und Spezialprofil

Vorteile:

o Montage-Erleichterung – Blechmantel ist sofort stabil
o Randsteine können direkt auf den Handlauf gelegt werden
o Schrägfalten können leicht beseitigt werden, da sich die Keilbiese horizontal verschieben lässt.

Stecken Sie das Spezialprofil (12) auf den Blechmantel (5) und anschließend den Handlauf (8) auf (siehe Folgekapitel). Der Stahlmantel steht stabil und erleichtert Ihnen die weitere Montage. Schieben Sie nun die Keilbiese (13) der Beckeninnenhülle (7) in die Kammer des Spezialprofils (12) bis die gesamte Innenhülle eingehängt ist.

Aufsetzen des Handlaufs

Drücken Sie das erste Segment auf den Schwimmbeckenrand über das Einhängeprofil bzw. über das Spezialprofil. Stecken Sie anschließend ein zweites Segment des Handlaufs mit Hilfe der Verbindungsröhrchen genau anschließend auf das erste Segment. Fahren Sie so lange fort, bis der gesamte Handlauf vollendet
ist. Der exakte Längenausgleich kann mit Hilfe des beigelegten Teilstücks des Handlaufs bzw. durch Absägen des Handlaufs mit einer Eisensäge erfolgen.

Sind alle Handlaufsegmente auf dem Schwimmbeckenrand aufgesteckt, klopfen Sie mit der Hand oder einem Gummihammer die einzelnen Handlaufstücke auf die Schwimmbeckenwand auf. Sind bei der Montage Zwischenräume zwischen den Segmenten entstanden, sollten Sie den Handlauf nochmals lösen und enger zusammenschieben.

Befüllen des Beckens

Kontrollieren Sie, ob die Folieninnenhülle richtig sitzt. Beseitigen Sie eventuelle Falten auf der Bodenfläche des Schwimmbeckens. Lassen Sie nun etwas Wasser in das Schwimmbecken einlaufen.

Bei einer Wasserhöhe von ca. 2 cm können Sie durch Bürsten oder mit den Füßen die letzten verbliebenen kleinen Falten glätten. Jetzt können Sie das Wasser einlaufen lassen und das Becken Zug um Zug hinterfüllen.

Hinterfüllen der Beckenwand

Achtung:

Das eingebaute Schwimmbecken darf keinesfalls mit Sand, Split oder anderem rieselfähigem Material hinterfüllt
werden. Grundsätzlich empfehlen wir zur Hinterfüllung Magerbeton von ca. 20 cm Breite.

Es ist unbedingt zu beachten, dass die Hinterfüllung Zug um Zug mit der Wasserbefüllung erfolgt. Dies ist besonders wichtig bei einer Hinterfüllung mit Magerbeton. Da Beton erheblich schwerer als Wasser ist, besteht bei einer zu schnellen Betonhinterfüllung die Gefahr des Einbeulens des Beckens. Das zu hinterfüllende
Material darf weder gerüttelt noch gestampft werden, da sonst der Stahlmantel beschädigt wird (er beult sich nach innen aus).

Wichtig! Unbedingt beachten:

Schwimmbadeinbauteile, wie z. B. Skimmer oder Düsen dürfen erst eingesetzt und die Folie ausgeschnitten werden, wenn der Wasserstand bis knapp unter die zu montierenden Teile angehoben ist.

Potentialausgleich

Die DIN 57100 (Teil702) bzw. die VDE (Teil 702) schreibt bei Schwimmbecken einen Potentialausgleich vor. Hierzu können z. B. die beiliegenden Teile gemäß der folgenden Zeichnungen verwendet werden. Verbindungsteile bei Feuchtigkeitseinwirkung gegen Korrosion schützen (Lack).

(5) Stahlmantel, (14) Potentialausgleich, (15) zur Erdung, (16) Kabel für Potentialausgleich, (17) Mutter, Zahnscheibe, U-Scheibe, Mutter, Zahnscheibe, (18) Schraube

Viel Erfolg bei Ihrer Arbeit!

Änderungen die der technischen Weiterentwicklung dienen, sind uns vorbehalten.